
“Amerika muss neue Arten der Energiegewinnung
und des -verbrauchs entwickeln.”
US-Präsident Barack Obama
Biomasse-Projekte können in den nächsten Jahren mit einer Verzehnfachung der aktuell installierten Leistung rechnen. Das würde eine Biomassekapazität von insgesamt 100 GW im Jahr 2025 bedeuten, so der Amerikanische Verband der Heiz- und Energiewirtschaft (USCHPA).
Wachstum wird erwartet bei großen Stromerzeugern, bei dezentralen Produktionsstätten der Papier- und Zellstoffindustrie, bei Gewerbe- und Industrieanlagen und im Bereich der Abfallverwertung zur Energieerzeugung. Auch in der Energieerzeugung der Landwirtschaft und der Deponie- und Abfallindustrie wird sich das Wachstum weiter fortsetzen. Ein beträchtlicher Teil der neuen Kapazitäten wird in Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen erzeugt werden, wobei die erzeugte Wärme für Produktionsprozesse eingesetzt wird und damit die Effizienz der Anlagen deutlich steigt.
Auf Grund der lokalen Verteilung von natürlichen Heizmaterialien und Wärmenachfrage, wird die Mehrzahl von neuen Bioenergie-Projekten dezentral in der Nähe der Verbrauchszentren errichtet werden. Zum Betrieb dieser Anlagen werden lokale Anbauprodukte eingesetzt, so dass die wirtschaftliche Entwicklung vor Ort unterstützt wird.
Wie andere dezentrale Regenerativ-Projekte werden auch die Bioenergieanlagen das Stromnetz entlasten, freie Netzkapazitäten erhöhen und damit einen kostenintensiven Netzausbau verzögern. Nur ein Drittel der neuen Anlagen wird einen Zugang zum Hochspannungsnetz benötigen.
Quelle: www.acore.org