
„Sichere bundespolitische Rahmenbedingungen sind das Signal, auf das die Marktteilnehmer gewartet haben."
Randall Swisher,
American Wind Energy Association (AWEA)
Das derzeitige extreme Wachstum im Bereich Windenergie ist Beweis für die starke wirtschaftliche Bedeutung und die riesigen Potentiale im US-Markt. Das U.S. Department of Energy hat sich das Ziel gesetzt, dass Windenergie rund 20% der in den USA benötigten Elektrizität bis zum Jahr 2030 bereitstellen soll. Das würde 500.000 Arbeitsplätze sichern und die Treibhausgas-Emmissionen soweit reduzieren als würde man 140 Millionen PKWs aus dem Verkehr ziehen. Bereits jetzt sind über 85.000 Leute in der Windindustrie beschäftigt und es werden die Treibhausgase von umgerechnet über 10 Millionen PKWs eingespart.
Die Windenergie-Industrie der USA hat im Jahr 2009 trotz der Wirtschaftskriese wieder ein erfolgreiches Jahr hinter sich. Mit mehr als 6.000 MW neu installierter WEA-Leistung konnte ein Wachstum von 24% gegenüber dem Vorjahr generiert werden.
Die USA belegen damit zwar in den neu Installationen nur noch den zweiten Platz, sind aber immer noch das Land mit der größten installierten Leistung weltweit.
Der US-Windenergie-Markt ist sehr wettbewerbsfähig. Damit ist er interessant für neue Unternehmen und bietet Wachstumspotentiale in allen Bereichen des Industriezweiges. Gab es 2005 noch sehr wenige Produktionsstätten für Windenergieanlagen, so stieg diese Zahl rasant auf über 170 im Jahr 2009. Die Bundesstaaten mit der höchsten kumulierten Installation sind Texas, Iowa, Kalifornien und Minnesota.
Um diese guten Ergebnisse zu halten, werden derzeit alle Ärmel hochgekrempelt, um die Belastungen der Finanzkrise und des wirtschaftlichen Abschwungs zu bewältigen. Dank des Stimulus Paketes, das von Präsident Obama ins Leben gerufen wurde, konnte sich besonders die Windenergie staatlicher Zuwendungen erfreuen und blickt äußerst zuversichtlich auf das kommende Jahr.
Quellen: www.awea.org, U.S. DoE, "2008 Renewable Energy Data Book"